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Christian Nebiker

Mitinhaber Alpinice AG 

Seit Generationen sind wir vom Tourismus abhängig und verdanken ihm unseren Wohlstand. Wenn die Transportunternehmen der GGM sowie der Jungfraubahnen, so viel investieren wollen und auch können, sollten wir die Chance nutzen. Dass man dabei kritisch sein soll und die Interessen der Gemeinde und der Bergschaften möglichst einbringt, was meiner Ansicht nach auch passiert ist, finde ich wichtig. Der Skitourismus ist rückläufig. Die Wettbewerbsfähigkeit wird daher in Zukunft noch eine grössere Rolle spielen. Ich bin der Meinung, dass laufend investiert werden muss. In unserem Fall ist das ja bekanntlich möglich dank dem Jungfraujoch. Nur mit den Erträgen aus dem Wintersport alleine könnte ein solches Projekt nicht finanziert werden. An diversen anderen Orten müssen bereits heute Gemeinden und Kantone die Bergbahnen mit hohen Beiträgen unterstützen. Im Gesamtprojekt V-Bahn geht es darum, dass wir für die Zukunft, ob im Sommer- oder Wintertourismus, gerüstet sein werden. Die damit gewonnene Qualitätssteigerung für die Gäste wird dafür sorgen, dass Grindelwald im internationalen Markt auch in Zukunft bestehen wird.

Es ist mir wichtig, dass alle Beteiligten auf einer sachlichen Ebene diskutieren. Wir sollten unbedingt vermehrt miteinander und nicht gegeneinander arbeiten, damit für Gäste und Talbewohner die beste Lösung gefunden werden kann. Die Bedürfnisse und Ansprüche unserer Gäste wachsen stetig, wir können es uns nicht leisten, ihnen nicht gerecht zu werden. Wichtig ist, dass unsere Touristen positive Erlebnisse mit nach Hause nehmen und unser schönes Tal weiterhin als ihre Urlaubs-destination bevorzugen und andere dazu animieren, zu uns zu kommen.
Machen wir also einen Schritt vorwärts im Sinne des Tales und deren Bewohner!

 

 

 

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